Etwa drei Viertelstunden südwestlich Agenbachs hat der Volksmund eine wilde Felsenpartie in Verbindung mit dem Teufel gebracht, wohl weil sich verschiedene Spalten und Klüfte dort finden und das Ganze an unterweltliche Traumlandschaften erinnern mag. Dies berichtet schon die Oberamtsbeschreibung, ohne weitere Überlieferungen anzuführen. Leibhaftig jedoch kommt der Satan vor in der Sage von der Agenbacher Teufelsmühle, hoch oben am Westabhang des Teufelsbergs bzw der Teufelsebene über dem Wald Teufelsloch. Diese Mühle ist ein Fels mit mehreren Einschnitten, die der Teufel hineingesägt und an der Stirn des Bergs im Teufelshaus, einer Höhle, zersägt haben soll. Auch habe der Böse von Gott die Erlaubnis erhalten, dort jeden Tag einen Menschen vermahlen zu dürfen, wenn er das Wasser hierzu in einem Sack von der kleinen Enz hinauftragen könne; da aber der Sack das Wasser durchsickern lasse, so wurde, bis heute, nichts daraus.

Quelle: Heimatbuch Neuweiler von H. Schabert

 
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